
Im Winter sind sie Schnee, Regen und Kälte ausgesetzt. Im Sommer müssen sie Leistung bringen, wenn die Sonne auf sie scheint: Rollläden. Sie sind das ganze Jahr im Einsatz und sind ständig den Witterungseinflüssen ausgesetzt. Eine Intensivpflege vor dem Sommer ist genauso wichtig, wie das richtige „einwintern“. Wie funktioniert die richtige Reinigung und Wartung? Einfacher als gedacht!
Im ersten Schritt ist eine Reinigung des Rollladens angesagt. Rollladenkasten, Führungsschienen, Gurte und der Rollladen selbst gehören sauber gemacht. Sowohl von innen, als auch von außen. Dazu wird der Rollladen runtergelassen. Allerdings nur so weit, dass alle Lüftungsschlitze noch gut zu sehen sind. Denn dort sammelt sich Schmutz besonders gerne. Die Fensterbänke mit alten Lumpen oder Handtüchern abdecken. Das abrinnende Schmutzwasser wird so aufgefangen – Hausfassade und Boden bleiben sauber. Sind sämtliche Vorbereitungen getroffen, kann es losgehen. Ein paar Dinge, die es bei der Rollladen-Reinigung zu beachten gilt:
· Loser Schmutz wie Staub, Blüten oder Spinnenweben lassen sich mit einem Handbesen einfach runterfegen.
· Hartnäckigere Verschmutzungen, beispielsweise Vogelkot oder Harz, am besten mit lauwarmer Seifenlauge und einem Mikrofasertuch oder einem Baumwolllappen entfernen.
· Auf keinen Fall einen Hochdruckreiniger, Metallbürsten oder aggressive Waschchemie verwenden. Das begünstigt Kratzer im Metall, was zu Rost, Korrosion und frühzeitiger Alterung des Rollladens führt. Zusätzlich ist darauf zu achten, dass das verwendete Reinigungsmittel zum Material des Rollladens passt. Denn Läden aus Kunststoff verlangen eine andere Pflege als Läden aus Metall.
· Klares, lauwarmes Wasser oder eine milde Lauge, sowie sanfter Druck beim Putzen reichen meist völlig aus, um Flecken vom Rollladen zu entfernen.
Wer sich von Lamelle zu Lamelle vorarbeitet, sieht den Putz-Erfolg direkt vor sich. Der Schmutz ist entfernt? Dann fehlt nur noch ein letztes Klarspülen und das abschließende Trocknen.
Rollläden im Erdgeschoss sind einfach zu reinigen. Bei Beschattungen in höheren Stockwerken sieht das anders aus. Rollläden im zweiten oder dritten Stock sollte man nur dann selbst säubern, wenn die eigene Sicherheit nicht gefährdet ist. Eine sichere Leiter, fester Stand und eine zweite Person, die die Leiter fixiert, sind das Minimum, um in luftiger Höhe arbeiten zu können. Wer sich nicht traut, überlässt die Reinigung besser einer professionellen Reinigungsfirma. Eine weitere Variante: Die Natur die Arbeit erledigen lassen. Im Normalfall wird ein Vielfaches an Schmutz in den oberen Bereichen auch vom Regen recht gut abgetragen.
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Nach der Reinigung steht die Begutachtung des Rollladenkörpers an. Dellen, Druckstellen oder Kratzer lassen sich auf dem sauberen Rollladen leichter entdecken. Werden Schäden gefunden lautet die Devise: Zeitnah vom Profi richten lassen – auch kleine Mängel. Kratzer oder Stellen, an denen das Metall abblättert, können sich schnell vergrößern. Auch unbehandelter Rost breitet sich immer weiter aus.
Abschließend den Rollladen ein paar Mal vollständig rauf und runter lassen. Ruckelt es? Macht der Laden ungewöhnliche Geräusche? Wenn’s klemmt: Öl oder Gleitspray auftragen, dann läuft der Laden wieder wie geschmiert. Wichtig ist, den Rollladen regelmäßig auf Herz und Nieren zu testen. Motor, Gelenke und Scharniere gehören genau unter die Lupe genommen.
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Was es für schöne, langlebige und funktionstüchtige Rollläden braucht ist simpel: Zwei Mal jährlich eine intensive Reinigung und regelmäßige Fehlerkontrolle. Wer das zur Routine macht, hat für lange Zeit Freude an seinen Rollläden.
Auf der Suche nach einem passenden Beschattungssystem? Interesse an neuen Rollläden? Wir helfen gerne weiter!

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